*
*Orthopädie Stuttgart | zur Startseite*
*Titel Orthopädische Praxis*
*
Collage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage Rheumatologie
* PRAXISGEMEINSCHAFT   Dr. Zeeh  Dr. Gellrich *
**
* KontaktKontakt* ImpressumImpressum* GlossarGlossar* * Dr. ZeehDr. Zeeh*Dr. ZeehDr. Gellrich
*Philosophie*
*
*
*
*
   Startseite
*
   VorsorgeVorsorge
*
   DiagnoseDiagnose
*
   BandscheibeBandscheibe
*
   Hand- / FußchirurgieHand- / Fußchirurgie
*
   ArthroseArthrose
*
   RheumatologieRheumatologie
*
*PfeilOrth. Rheumatologie
*
*PfeilMorbus Bechterew
*
*PfeilRheumachirurgie
*
   Alternative MedizinAlternative Medizin
*
   GutachtenGutachten
*
*
*
Nicht nur letztes Mittel: Rheumachirurgie
*
Die operative Rheuma-Orthopädie hat sich zu einem spezialisierten Teilgebiet innerhalb der Medizin entwickelt. Der komplexe Charakter rheumatischer Erkrankung erfordert dabei eine ständige Zusammenarbeit von verschiedenen Fachgebieten. Insbesondere sind dies internistische und orthopädische Rheumatologen - wobei die wichtigsten Glieder der Kette die Patienten sind, von deren Willen die therapeutische Entscheidung letztendlich abhängt.


Für den Rheuma-Orthopäden ist es zunächst einmal wichtig, seine Patienten realistisch über die jeweils zur Auswahl stehenden Operationsverfahren, ihre Erfolgsaussichten und Risiken sowie die Vor- und Nachteile von Eingriffen und deren Nachbehandlung aufzuklären. Für die Entscheidung zu einer Operation muss man sorgfältig den Leidensdruck der betreffenden Patientin oder des Patienten berücksichtigen, aber auch den individuellen Funktionsbedarf und die Kooperationsfähigkeit. Auch die Art und Verlaufsform des Grundleidens müssen berücksichtigt werden, da sie oft den Nutzen und das Ergebnis des Eingriffes bestimmen.

Die operative Rheuma-Orthopädie ist technisch anspruchsvoll und entsprechend zeitaufwendig, dennoch lassen sich in vielen Situationen Verbesserungen erzielen. Der häufig geäußerte Satz "Damit müssen Sie leben!" sollte aus dem Sprachgebrauch verschwinden, denn wertvolle Zeit wird damit häufig vertan und eine vorbeugende Operation verpasst.

Präventiveingriffe sind in diesem Bereich bei anhaltenden Entzündungen an Sehnen- bzw. Gelenkstrukturen angezeigt, um nachfolgende, irreversible Schäden an Gelenken und Sehnen möglichst zu vermeiden. Sind solche Schäden bereits eingetreten, müssen wiederherstellende, operative Maßnahmen eingesetzt werden. In Spätfällen mit fortgeschrittenen, unwiderruflichen Schädigungen muss man auf gelenkersetzende Operationen zurückgreifen, das heißt meist ein künstliches Gelenk einsetzen. Allerdings sind auch versteifende Eingriffe im Zeitalter der künstlichen Gelenke nicht entbehrlich. Sie stellen in extremen Situation an bestimmten Gelenken einen akzeptablen Ausweg dar, um wenigstens eine Grundfunktion ohne Schmerzen zu erhalten.

Die Beratung über eine nutzbringende und sinnvolle Behandlung kann nur der spezialisierte Rheuma-Orthopäde durchführen, der die verfügbaren Möglichkeiten kennt und sorgfältig differenzieren kann. Die Entscheidung, ob der Rheumatiker mit seinen Behinderungen und Schmerzen leben will, muss er jedoch selbst entscheiden.



*
*
*