*
*Orthopädie Stuttgart | zur Startseite*
*Titel Orthopädische Praxis*
*
Collage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage RheumatologieCollage Rheumatologie
* PRAXISGEMEINSCHAFT   Dr. Zeeh  Dr. Gellrich *
**
* KontaktKontakt* ImpressumImpressum* GlossarGlossar* * Dr. ZeehDr. Zeeh*Dr. ZeehDr. Gellrich
*Philosophie*
*
*
*
*
   Startseite
*
   VorsorgeVorsorge
*
   DiagnoseDiagnose
*
   BandscheibeBandscheibe
*
   Hand- / FußchirurgieHand- / Fußchirurgie
*
   ArthroseArthrose
*
   RheumatologieRheumatologie
*
*PfeilOrth. Rheumatologie
*
*PfeilMorbus Bechterew
*
*PfeilRheumachirurgie
*
   Alternative MedizinAlternative Medizin
*
   GutachtenGutachten
*
*
*
Babylonische Begriffsverwirrung: Rheumatologie
*
Ein wesentlicher Teil der in unserer Sprechstunde beklagten Beschwerden lassen sich auf rheumatologische Diagnosen zurückführen. Doch hinter diesem Begriff verbergen sich oft sehr unterschiedliche Beschwerden mit verschiedenen Ursachen und Folgen. Damit Patient und Arzt die gleiche Sprache sprechen, muss daher der Begriff "Rheuma" näher unterteilt werden.


Die folgenschwerste Diagnose betrifft den Bereich der entzündlichen rheumatischen Erkrankungen. In diesen Bereich fallen die primäre chronische Polyarthritis (rheumatoide Arthritis) und die mit ihr vergesellschafteten und verwandten Diagnosen ebenso wie die entzündlichen Erkrankungen der Wirbelsäule, deren Hauptvertreter der Morbus Bechterew ist. Auch entzündliche Erkrankungen, die mit Veränderungen der Magen- und Darmschleimhaut einher gehen (Colitis Ulzerosa, Morbus Crohn, Morbus Bechet), und Erkrankungen im Zusammenhang mit Psoriasis (Schuppenflechte) gehören in diesen Bereich.

Ein weiterer wichtiger Bereich der rheumatischen Erkrankungen betrifft Weichteilerkrankungen. Etwa 20% aller Diagnosen fallen in diese Gruppe, zu der vor allem Muskelansatzbeschwerden, Schleimbeutelentzündungen, Sehnenentzündungen und ähnliches zählen.

Der überwiegende Teil der rheumatischen Beschwerden betrifft jedoch die verschleißbedingten Veränderungen.


Unterscheidung ist wichtig

Eine Unterscheidung zwischen diesen drei großen Gruppen der rheumatischen Erkrankungen ist notwendig, weil der therapeutische Ansatz jeweils ein ganz unterschiedlicher ist. Die Diagnose einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung stellt man durch vier Mosaiksteine:

  1. Die typische Vorgeschichte des Patienten (subjektiver Befund)

  2. Das Ergebnis der klinischen Untersuchung (objektiver Befund)

  3. Das Ergebnis der Röntgenuntersuchung

  4. Typische Veränderungen im Labor



Nur wenn die gefundenen Befunde übereinstimmen, kann man die Beschwerden einer entsprechenden Diagnose zuordnen. Wichtig ist dabei, dass der Nachweis eines so genannten "Rheumafaktors" nicht zwangsläufig für eine entzündliche rheumatische Erkrankung spricht. Denn der Nachweis des Rheumafaktors ist nichts anderes als die Antwort des Körpers auf einen nicht bekannten, auslösenden Faktor - und es ist nicht etwa der krankmachende Erreger selber.

Insofern ist der Begriff "Rheumafaktor" irreführend. Mit zunehmenden Alter können immer mehr Menschen der gesunden Normalbevölkerung einen Rheumafaktor nachweisen, ohne jemals an einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung zu erkranken.



*
*
*