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Werkzeug des Geistes: Die Hand Die Hand ist ein sensibles Sinnesorgan. Was die menschliche Hand alles zu leisten vermag, kann keiner der bislang konstruierten Robotergreifer nur annähernd erfüllen. Für uns so selbstverständliche Dinge wie etwa kräftig und zugleich vorsichtig zuzupacken, Gegenstände kontrolliert durch die Finger gleiten zu lassen oder gefühlvoll über die Haut eines Anderen zu streichen, sind tatsächlich höchst komplexe Vorgänge, die sich in Millionen Jahren von Evolution entwickelt haben. Die Fäden für dieses koordinierte Spiel der Finger, Sehnen, Muskeln und Knochen laufen im Gehirn zusammen. Erst die evolutionäre Wechselwirkung von Hand und Hirn machte die Kombination aus beiden zu einem Instrument, das die Welt verändert. Doch gerade weil unsere Hände so komplexe Gebilde und zugleich so wichtig für uns sind, wiegen Schäden oder Krankheiten an ihnen um so schwerer. Der Handchirurgie ist es heute dank der enormen Fortschritte in der Medizintechnik glücklicherweise möglich, eine eingeschränkte oder verlorengegangene Funktion an der Hand teilweise oder gar vollständig wieder herzustellen. Die dafür notwendige Untersuchung der Hand durch einen Spezialisten baut auf detaillierten Kenntnissen in der topographischen und funktionellen Anatomie der Hand. Nachfolgend werden in der Regel Röntgenaufnahmen in bestimmten Stellungen angefertigt, um knöcherne Verletzungen, Fremdkörper oder Krankheiten, die auf Skelett- oder Gelenkveränderungen beruhen, zu erkennen. Nicht selten müssen jedoch die Kernspin- oder hochauflösende Computertomografie eingesetzt werden, um die Ursache der Beschwerden zu klären bzw. einen Verdacht auszuschließen. Ziel einer solchen Untersuchung ist es, krankhafte Veränderungen sowie Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit der Hand als Greif- und Tastorgan festzustellen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage, um anschließend die Funktion des wichtigen Organs so weit wie möglich wieder herstellen zu können. Vielfach genügen dazu konservative Maßnahmen wie Salbenverbände, Schienen oder Medikamente. In schwerwiegenden Fällen kann jedoch eine Operation notwendig werden. |
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