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Vorsorge: Anti-Aging für Ihre Gelenke
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"Damitīs nicht kommt zu einem Knackse, erfand der Arzt die Prophylaxe. Doch lieber beugt der Mensch, der Tor, sich seiner Krankheit, als ihr vor!" E.Roth


In einem Gelenk stehen zwei Knochen miteinander in Verbindung, um eine Bewegung in diesem Körperabschnitt zu ermöglichen. Beide Knochenenden sind dabei von Knorpel überzogen, welcher die Reibung bei der Bewegung möglichst gering hält. Das Gelenk insgesamt ist von einer Gelenkkapsel umgeben und wird durch Bänder sowie Muskulatur geführt. Da der Gelenkknorpel keine eigenen Blutgefäße hat, die ihn versorgen, bezieht er seine Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit, die wiederum von der Gelenkinnenhaut gebildet wird.

Der Knorpel kann sehr hohen Belastungen Stand halten. Bis zu 16 bar verträgt er klaglos - das entspricht einem Druck von 16 kg pro Quadratzentimeter. Sollte aber die Belastung in einem Gelenkgrößer werden, z.B. durch Gewichtszunahme oder Verletzungen in der Nähe eines Gelenkes, dann nimmt der Knorpel Schaden und baut sich ab.


Natürliche Abnutzung und Arthrose

Und auch der natürliche Alterungsprozess des Körpers geht am Knorpel nicht vorüber. Im Laufe des Lebens verliert er an Flüssigkeit und Spannkraft und kann sich abbauen. Die Beweglichkeit in dem Gelenk nimmt dabei ab, und es kann sich sogar verformen. In diesem Fall spricht man von einer Arthose. Eine solche Arthrose stellt für sich noch kein Problem dar; sie ist in einem gewissen Maß ein natürliches Geschehen. Erst wenn der Prozess schmerzhaft werden sollte oder zu weit fortgeschritten ist, müssen größere therapeutische Eingriffe erwogen werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt aber hat der Patient es selber in der Hand, durch Vorbeugung den Alterungsprozess im Gelenk hinauszuschieben bzw. die Geschmeidigkeit des Gelenkes weitestgehend zu erhalten. Auf medizinischer Seite stehen hierfür heute verschiedene - unter anderem homöopathische, aber auch synthetische - Substanzen zur Verfügung, die die Gelenkflüssigkeit auf natürliche Weise ersetzen können. Somit kann die Reibung in einem veränderten Gelenk vermindert, der Knorpel wieder besser ernährt und die Beweglichkeit wieder verbessert werden.


Richtige Bewegung

Selbstverständlich erreichen Betroffene nur dann einen länger andauernden Therapieeffekt, wenn auch andere, begleitende Maßnahmen umgesetzt werden. Eine regelmäßige sportliche Aktivität z.B. im Wasser oder auf dem Fahrrad unter Vermeidung von olympiareifen Aktivitäten hat etwa einen großen Effekt. Täglich 10 - 15 Minuten reichen dabei völlig aus. Zudem gilt das gleiche wie bei den Fahrern der Tour de France: Lieber schneller mit weniger Widerstand treten als langsamer mit viel Widerstand. Auf diese Weise vermindert man den Druck, mit dem die Gelenkflächen aufeinander reiben.


Schuhmode und Ernährung

Auch Schuhe mit einem eingebauten Pufferabsatz oder entsprechender Dämpfung des Absatzes ab Fabrik können helfen. Sie vermindern die Stoßenergie, die auf die Gelenke wirkt, erheblich. Heutzutage würde niemand mehr ein Auto mit Starrachse kaufen - warum nimmt man dann aber eine "Starrachse" bei seinen Schuhen in Kauf?

Die Nahrungszufuhr sollte ebenfalls überdacht werden. So führen wir heutzutage nicht immer genügend Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine zu uns. Hier stehen so genannte Nahrungsergänzungsstoffe mit einer ausgewogenen Kombination von wichtigen Substanzen zur Verfügung, die getrennt für Mann und Frau, jung und alt als Zusatz zur täglichen Kost empfohlen werden.

Wer auf Dauer mobil bleiben will, muss sich mit der Situation seines Körpers beschäftigen. Und dazu gehört die Bereitschaft, nicht nur Interesse für eine Antifaltencreme für das Gesicht oder eine Tönung der grau melierten Haare aufzubringen, sondern auch für den Teil unseres Körpers, der unsere Mobilität erhält.


Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne und individuell.



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